„Die Enttäuschung ist natürlich groß, dass wir als neue Partei die benötigte Anzahl an Unterschriften zum Antritt zur Stadtratswahl nicht erreicht haben“, so Irmgard Freihoffer, BSW-Stadträtin und OB-Kandidatin. Mit 75 Unterschriften für die Stadtratsliste bzw. 72 für die OB-Wahl wurde das Quorum von 430 Unterschriften deutlich unterschritten. „Wir haben es leider nicht geschafft, aus dem Kreis der über 2.800 Wähler, die uns in Regensburg bei der Bundestagswahl im Februar 2025 ihre Zweitstimme gegeben haben, oder außerhalb der Wählerschaft genügend Menschen zu mobilisieren,“ stellt Dr. Rainer Barbey, einer der Spitzenkandidaten auf der Stadtratsliste fest. „Wir bedanken uns aber ganz herzlich bei allen, die trotz Eis und Schnee den Gang ins Bürgerbüro nicht gescheut und uns unterstützt haben“, so Freihoffer und Dr. Barbey.
Die Hürde, dass die Leute eine Unterschrift nicht am Stand leisten können, sondern dazu ins Bürgerbüro gehen müssen, sei sehr hoch. Aufgrund vieler Erkrankungen im Kernteam der Partei vor Ort sei es nicht gelungen, mit Ständen in der Stadt so präsent zu sein, wie es nötig gewesen wäre, um direkt mit den Menschen in Kontakt zu kommen.
„Bei wichtigen Themen der Stadtpolitik wollen wir uns aber weiterhin zu Wort melden. Dazu zählen u.a. die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft, die sich z. B. auch zeitweise im Stadtbild durch Bundeswehrwerbung an Bushaltestellen niederschlägt als auch durch die Einbindung der Stadt in den Operationsplan Deutschland der Bundeswehr. Sowohl die Wohnungspolitik als auch die Verkehrspolitik und die anstehende kommunale Wärmeplanung sind weitere wichtige Themen, die uns beschäftigen werden.“